dirigieren/redigieren
Student*innen des Literarischen Instituts
Sonntag, 7. Juni 2026, 10 Uhr
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Was bedeutet es, schreiben zu lernen? Wer oder was gibt den Takt an, was streicht man und was bleibt? Worauf konzentriert man seinen Fokus und was lässt man zurück? Student*innen aus dem renommierten Literaturinstitut Biel kennen diese Fragen nur zu gut. In ihrer Gastlesung in Winterthur geben sie einen Einblick hinter die Kulissen des Werdens und Seins von Autor*innen.
Rund ums Thema «dirigieren/redigieren» lesen: Sascha Laczkó, Olivia Bernoulli, Lena Bühlmann, Mélie Tüller und Margreth Steger.
Organisation und Moderation: Sara Morf
Die Lesung findet in der Herrenstube vom Schloss Mörsburg statt.
Eintritt gratis, Kollekte
Platzreservation empfohlen
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Fangspiele
Ursula Fricker
Sonntag, 1. September 2024, 10.30 Uhr
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Ines und Lenni, eine über Jahrzehnte gefestigte Liebe, eine vertrauensvolle Partnerschaft. Sie Dermatologin und er Landarzt, leben mit ihrer Tochter im Berliner Umland. In ihr Leben, das der beste Freund eindeutig zu kitschig findet, platzt die charismatische Edda hinein. Mit ihrer Idee von absoluter Kunst wird sie für Ines zunehmend zum Faszinosum. Sie spricht plötzlich von unerfüllten Jugendträumen und vernachlässigt alles, was ihr einmal wichtig war – ihre Tochter, ihren Beruf, Lenni. Als Edda sie für ein innovatives Theaterprojekt gewinnen will, lässt Ines ihr altes Leben fallen und stiehlt sich einfach davon.
Fangspiele erkundet packend die Anatomie einer toxischen Freundschaft – manipulative Macht, aber auch die bestürzende Bereitschaft, ihr zu verfallen.
Ursula Fricker wurde 1965 in Schaffhausen geboren und lebt in der Märkischen Schweiz bei Berlin. Sie hat bisher fünf Romane veröffentlicht und wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt im Herbst 2022 mit dem Georg-Fischer-Kulturpreis der Stadt Schaffhausen.
Für Fangspiele erhielt sie einen Werkbeitrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und den Brandenburgischen Kunst-Förderpreis für Literatur.
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Das Leben ist die grösstmögliche Ruhestörung
Julia Kohli
Sonntag, 28. Juli 2024, 10.30 Uhr
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Die in Zürich lebende Multimillionärin Matylda Żelichowska geniesst die Vorzüge des Geldes schon lange nicht mehr. Nach einem Vorfall mit der Klatschpresse leidet sie an Schlaf- und Essstörungen und wird immer mehr zur Misanthropin. Als ihre beste Freundin sie nach einem Streit zum Teufel schickt, reist Żelichowska für ein paar Tage in ihre Heimatstadt Warschau. Ruhe findet sie aber auch dort nicht – dafür etwas Trost.
Julia Kohli, geboren 1978 in Winterthur, ist Online-Produzentin und freischaffende Kulturjournalistin. Seit 2018 schreibt sie Romane und Kurzgeschichten.
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